Blackphone: Verschlüsselungs-Experten wollen Anti-NSA-Phone bauen

Günstiges Smartphone für abhörsichere Telefonate und geschützte Daten soll im Februar vorgestellt werden. 

Blackphone

Spätestens seit den Enthüllungen rund um die NSA muss man bei der Kommunikation mit modernen Mitteln damit rechnen, dass es in Sachen Privatsphäre keine Garantien gibt. Genau das will jetzt eine Gruppe von Verschlüsselungs-Experten ändern. So soll schon im nächsten Monat ein Smartphone präsentiert werden, das Schutz vor Geheimdienst-Überwachung mit einem erschwinglichen Preis kombiniert. Der Name des Anti-NSA-Telefons: Blackphone.

Die Entwickler versprechen, dass Nutzer mit diesem Gerät abhörsichere Telefonate führen können. Dazu sollen auch Daten bei der Übertragung vor Zugriffen Dritter geschützt werden. Das Blackphone wird dabei von einer speziell angepassten Version von Android mit dem Namen PrivatOS angetrieben. Mit welchen Verschlüsselungstechnologien die Entwickler arbeiten, ist bisher nicht bekannt. Die Entwicklung des Blackphone wird unter anderem von Phil Zimmermann, dem Erfinder der beliebten Verschlüsselungs-Lösung PGP, vorangetrieben.

Dessen IT-Sicherheitsunternehmen Silent Circle will den „Mehr Privatsphäre“-Androiden zusammen mit der spanischen Smartphone-Schmiede Geeksphone herstellen. Genau Informationen zu dem Blackphone wird es auf dem Mobile World Congress in Barcelona geben. Ab dann sollen auch Vorbestellungen für das erschwingliche Sicherheits-Smartphone entgegen genommen werden. Interessierte können sich schon jetzt auf der Blackphone-Homepage eintragen, um über den Marktstart informiert zu werden.



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