Leerer Akku adé: neue Technologien zeigen Potenzial

Die Akkulaufzeit ist nach wie vor der einzige Nachteil von Smartphones gegenüber den guten alten Handys. Doch damit könnte es bald vorbei sein, denn die Akku-Effizienz erreicht womöglich schon bald ein ganz neues Niveau.

leeres tablet

Top-Geräte wie das HTC One M8 schmücken sich mit neuen Geschwindigkeitsrekorden und immer besseren Kameras und Displays. Die Akkulaufzeit steigt allerdings nicht im selben Maße an. In Zeiten, in denen Firmen-DSL und Mobiltarife immer günstiger und schneller werden, erscheint das Akkuproblem schon fast ein wenig altmodisch. Genau wie die Ladezeit: Etwa ein bis zwei Stunden vergehen ja nach Modell bis zum 100-Prozent-Status – doch genau das könnte sich bald ändern.

Akku in 30 Sekunden voll aufgeladen?

Eine mögliche Lösung hat mit Quantenpunkten zu tun. Das ist nicht besonders selbsterklärend, muss es aber auch nicht sein, denn interessant ist letztendlich nur der Effekt. In etwa einer halben Minute soll der Akku dank Quantenpunkt-Technologie vollständig geladen sein; selbst bei gleichbleibender Akkulaufzeit würden sich dadurch ganz neue Möglichkeiten ergeben, da ein leeres Smartphone quasi im Vorbeigehen geladen werden könnte. Allerdings wird der Quantensprung durch Quantenpunkte frühestens Ende 2016 marktreif sein. Bis dahin heißt es vermutlich weiterhin: Handy anstecken und geduldig bleiben.

Quantenpunkte an allen Ecken und Enden

Die geplante Akku-Revolution wäre natürlich nicht nur für Smartphones interessant, sondern auch für alle anderen Mobilgeräte, etwa Tablets oder MacBooks. Wie diese in Zukunft aussehen, könnte übrigens von den Quantenpunkten beeinflusst werden. Die organische Nano-Technologie ermöglicht beispielsweise biegbare Displays und höhere Arbeitsraten bei Prozessoren und Sensoren. Schöne neue Welt also? Vielleicht – wenn die Wirtschaftlichkeit stimmt. Es bleibt zu hoffen, dass mit Marktreife auch marktübliche Preise gemeint sind, denn horrende Preise für eine längere Akkulaufzeit helfen dem Massenmarkt kaum weiter. Angesichts des harten Konkurrenzkampfes regelt sich dieses Thema allerdings von alleine.



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