Telekom – Bandbreiten-Drosselung kommt ab 2. Mai

Die Telekom macht schrittweise Schluss mit Surfen ohne Ende: Festnetz-Neuverträge nur noch mit begrenztem Daten-Volumen.

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Die Daten-Autobahnen in Deutschland werden immer voller. Nach aktuellen Schätzungen werden hierzulande bis 2016 viermal so viel Datenpakete durchs Netz jagen wie heute. Die Telekom will deshalb ihre Festnetz-Tarife schrittweise anpassen. Konkret heißt der erste Schritt: Schluss mit Endlos-Surfen – aber nur auf dem Papier. Ab 2. Mai gibt’s bei der Telekom nur noch Festnetz-Neuverträge mit Datenvolumen. Gedrosselt wird aber trotzdem erst mal nicht.

Kunden, die ab dem 2. Mai einen Vertrag für einen Internet-Anschluss bei der Telekom unterschreiben, finden im Kleingedruckten neue Klauseln. Diese ermöglichen es, die Bandbreite nach einem gewissen Datenvolumen zu drosseln – ganz, wie es bei Mobilfunk-Verträgen schon heute üblich ist. Wie die Telekom allerdings mitteilt, wird diese Drosselung nicht vor 2016 technisch umgesetzt werden.

Wann das Inklusiv-Volumen aufgebraucht ist, soll sich dann nach der Bandbreite des Anschlusses richten. Bei einer Geschwindigkeit von 16 Mbit/s können 75 GB versurft werden. Ist man mit 200 Mbit/s im Netz unterwegs, ist erst nach 400 GB Schluss. In allen Tarifen soll nach Verbrauch des Surfvolumens eine Drosselung auf 384 Kbit/s erfolgen. Bestandskunden können allerdings durchatmen: Die neue Internet-Bremse wird für sie vorerst nicht angezogen.



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