Mega – Kim Schmitz startet neue Filesharing-Plattform

50 GB Cloud-Speicher mit geschicktem Schlüsselsystem – Schmitz will wieder auf seinen Internet-Thron.

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Genau vor einem Jahr hatte das FBI bei Megaupload den Stecker gezogen. Sein Gründer Kim Schmitz war von der Internetlegende mit Hubschrauber und Millionen-Villa zum verfolgten Straftäter geworden. Jetzt, 365 Tage später startet die vollschlanke Ikone der Filesharing-Gemeinde einen neuen Versuch auf altem Gebiet. Kim Dotcom setzt einmal mehr auf die Idee des Netzspeichers – doch dieses Mal kommt man nur mit dem passenden Schlüssel an die Daten ran.

Schmitz scheint dazugelernt zu haben – das entscheidende Merkmal von Mega ist die Verschlüsselung. Ob Filme, Musik oder Bilder – egal, welche Daten hochgeladen werden sollen – Mega schnürt auf dem Rechner des Users ein Paket und verschlüsselt es – erst dann werden die Daten auf die Server geladen. Wer jetzt auf die Daten zugreifen will, muss natürlich genau diesen Schlüssel besitzen. Auch für Kim Schmitz hat dieses Verfahren Vorteile. Da Mega die Datenschlüssel nicht besitzt, lagern auf den Servern nur unbrauchbare Bytehaufen.

Jeder Interessierte erhält bei Mega 50 GB kostenlosen Cloud-Speicher. Für etwas mehr lassen sich Speicherplatz und Bandbreite noch aufpolieren. Auf Mega.co.nc kann sich jeder selbst überzeugen, wie sich Kim Dotcom die Filesharing-Zukunft vorstellt.



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